Beseitigung chronischer Schmerzen durch Stoßwellentherapie

Chronische Schmerzen ... schmerzlos beheben

Allein in Deutschland leiden jährlich mindestens 50.000 Menschen an chronischen Schmerzzuständen. Ein Großteil wird durch den sogenannten Tennisellenbogen, den Fersensporn oder durch Verkalkungen in der Schulter ausgelöst. Dabei sind chronische Verläufe mit jahrelang andauernden Ruhe- und Bewegungsschmerzen keine Seltenheit. Kennzeichnend sind dabei ein Nichtansprechen auf konservative Maßnahmen und Zurückhaltung gegenüber operativen Eingriffen. Seit Anfang der 90er Jahre werden die Stoßwellen auch zur Behandlung von nicht heilenden Frakturen angesesetzt. Später auch für die Behandlung von knochennahen Weichteilschmerzen von Ferse, Ellenbogen und Schulter.

ESWT Anwendungsgebiete

Die extracorporale Stoßwellentherapie dient zur Behandlung von chronischen Schmerzen, vornehmlich im Knochen - Sehnen - Übergangsbereich und im Muskelansatzbereich:

  • Kalkschulter
  • Tennisellenbogen
  • Fersensporn
  • Achillessehnenbeschwerden
  • Chronisches Entzündungen der Sehnenansätze am Schultergelenk
  • Schleimbeutelentzündung / Sehenansatzentzündung am Hüftknochen … Belastungsschmerz an der Schienbeinkante
  • Schleimbeutelentzündung an der Kniescheibenspitze
  • Pseudarthrosen (Falschgelenke).

Als nicht invasives Verfahren (keine Verletzung der Haut), stellt die extrakorporale Stoßwellentherapie hier eine Behandlungsalternative zu operativen Eingriffen dar. Mit ihr gelingt es bis zu 85 Prozent, je nach Art der Beschwerden, die Schmerzen der Patienten zu lindern oder ganz zu beseitigen. Damit würden Operationen mit nachfolgenden Narbenbildung, Narkosen und Krankenhausaufenthalte überflüssig.

Extrakorporal Wie funktioniert die extrakorporale Stoßwellentherapie?

Das Therapiegerät erzeugt nach dem piezoelektrischem Prinzip außerhalb des Körpers (extrakorporal) Schallwellen hoher Energie. Diese werden über Gelkissen an den Körper angekoppelt, indem die Therapiequelle, mittels Ultraschall-Gel, an das Behandlungsgebiet gebracht wird. Der Patient spürt die kurzen Impulse und unterstützt den Arzt, die Stoßwellen an den Punkt der höchsten Schmerzempfindung zu dirigieren. Die patientenfreundliche Behandlung wird ambulant durchgeführt, ist schonend und dauert ca. 15 Minuten. Die Arbeits- und Sportfähigkeit sind in der Regel am selben oder am folgenden Tag gewährleistet. Die Behandlung erfolgt ca. dreimal im Abstand von jeweils einer bis zwei Wochen.

Schmerzfrei durch TPST

Die Triggerpunkt-Stoßwellentherapie TPST wird durch den PiezoSon 100 plus der Firma Richard Wolf optimal ermöglicht. Damit lassen sich die Eindringtiefe, Intensität, Leistung und Pulsfrequenz der Stoßwellenpulse an die jeweils unterschiedlichen Indikationen einfach anpassen. Vor der Behandlung können die Triggerpunkte mit dem fein abgegrenzten Fokuspunkt aufgespürt und exakt lokalisiert werden. Dadurch erreicht die Behandlung eine maximale Effizienz.

TPST Anwendungsgebiete

Die Triggerpunkt-Stoßwellentherapie dient zur Behandlung von chronischen Schmerzen, vornehmlich im Knochen-Sehnen-Übergangsbereich und im Muskelansatzbereich:

  • Nackenschmerzen
  • Schulterschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Ischiasschmerzen
  • Gesäßschmerzen